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Ambulante Strahlentherapie

Bei der Strahlenbehandlung werden verschiedene Strahlenarten und Strahlenenergien (6 und 15 MV Photonen, 6-15 MeV Elektronen)eingesetzt. Die Bestrahlungen erfolgen zeitgenau nach einer computergestützten Bestrahlungsvorbereitung und nach einer für Sie individuellen Dosisberechnung (Planungssystem Pinnacle). Die Bestrahlung wird dabei an die Krankheitsausbreitung angepasst und empfindliche gesunde Gewebe können geschont werden (Multileaf Kollimatoren, IMRT).

Die Strahlenbehandlung ist angezeigt entweder als alleinige Strahlentherapie, als Kombinationsbehandlung mit einer medikamentösen Chemotherapie (in Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten), zur Operationsvorbereitung (Tumorverkleinerung vor der Operation) oder Nachbehandlung nach Operationen (zur Vermeidung eines erneuten Auftretens von Tumoren). Die Bestrahlungsbehandlung erfolgt immer nach Absprache mit den vorbehandelnden Fach- und Hausärzten oder dem betreuenden Krankenhaus. Die Indikationen umfasst eine Vielzahl von gut- und bösartigen Erkrankungen.

Bestrahlung gutartiger Erkrankungen:

  • Akute und chronisch wiederauftretende entzündliche Erkrankungen
  • Schmerzhafte degenerative Erkrankungen an unterschiedlichen Gelenken (Arthrosen) und Sehnen (z.B. schmerzhafter Fersensporn, Schultersteife)
  • Vermeidung postoperativer oder unfallbedingter Narbenbildungen (sog. Kelloide) oder Weichteilverkalkungen (z.B. nach Hüftgelenksoperationen)
  • Behandlung des hervortretenden Augapfels beim sog. Morbus Basedow (Endokrine Orbitopathie)
  • Vermeidung der schmerzhaften Vergrößerung der männlichen Brustdrüse (Gynäkomastie) bei bestimmten Hormontherapien

Bestrahlung bösartiger Geschwulsterkrankungen:

  • Erkrankungen des Gehirns
  • Erkrankungen des Nasen/Rachenraums (Pharynx, Larynx)
  • Erkrankungen der Lunge (Bronchial)
  • Erkrankungen der Brustdrüse (Mamma)
  • Erkrankungen der Speiseröhre
  • Erkrankungen des Magen-Darmtraktes
  • Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege
  • Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane (Prostatakrebs, Hodentumore)
  • Erkrankungen der Lymphknoten (Hodgkin'sche und Non-Hodgkin'sche Erkrankungen)
  • Erkrankungen der Haut (bösartige Melanome und Basaliome)
  • Tumore des Knochens oder des Knochenmarkes
  • Absiedlungen bösartiger Tumore (Metastasen) in unterschiedlichen Lokalisationen (z.B. Gehirn, Lymphknoten, Knochen)
     

Seit April 2016 wird in unserer Praxis auch die “Radiosynoviorthese” angeboten.

Die Radiosynoviorthese ist eine seit über 50 Jahren bewährte Therapiemethode, mit der chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen lokal behandelt werden, d.h. nur dort, wo die Entzündung vorliegt.

Die Radiosynoviorthese bedeutet die Wiederherstellung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung.

Die Therapie gleicht einer Gelenkpunktion, ist also wenig schmerzhaft, von kurzer Dauer und kann gut ambulant durchgeführt werden. Bei Bedarf können sogar mehrere Gelenke gleichzeitig behandelt werden.

Durch die kurzzeitige, lokale Strahlung verschorft die verdickte Gelenkinnenhaut nach und nach, die Schwellung geht zurück, bis die Innenhaut wieder dünn ist und fast dem Normalzustand entspricht. Dadurch kann sich die Beweglichkeit des Gelenkes mit der Zeit deutlich verbessern, die Gelenkfunktion kann erhalten werden.

 

Kooperationspartner Chronik
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