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Knochendichtemessung nach der DXA-Methode

In Deutschland leiden ca. 10 Millionen Menschen an Osteoporose (Knochenschwund), jede dritte Frau erkrankt nach den Wechseljahren daran. Aber auch Männer können von Osteoporose betroffen sein. Da die Osteoporose eine langsam fortschreitende allgemeine Verminderung der Knochensubstanz ist, die ab einem gewissen Grad mit einem deutlich erhöhten Risiko von Knochenbrüchen einhergeht, ist das frühzeitige Erkennen der Osteoporose und ihrer Vorstadien sehr wichtig.

Menschen mit vermindertem Kalksalzgehalt tragen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche. Als Risikofaktoren für das Auftreten von Osteoporose sind zu nennen: höheres Lebensalter, weibliches Geschlecht, weiße oder asiatische Herkunft, zierlicher Körperbau, frühes Einsetzen der Wechseljahre, Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen, Osteoporose in der Familie, verminderte Knochenentwicklung in der Jugend (z.B. durch Mangelernährung), Alkoholmissbrauch, Rauchen, geringe körperliche Bewegung, längere Cortison-Behandlung, calciumarme Ernährung (wenig Milch, bzw. Milchprodukte).

Die Knochendichtemessung ermöglicht die Früherkennung und Kontrolle des Knochenbruchrisikos bei Osteoporose (Knochenschwund) – sie dient damit der Früherkennung der Osteoporose. Nach den Leitlinien der Dachgesellschaften (DVO) sollte die Messung mit der DXA-Methode erfolgen, da es sich hier um die ausgereifteste Methode handelt und für alle Therapiestudien weltweit verwandt wurde. Gemessen wird die Knochendichte am Achsenskelett (Lendenwirbelsäule) und der Hüfte, ggf. auch am Unterarm.

Um die Qualität Ihrer Knochen zuverlässig feststellen zu können, steht in unserer Praxis ein Knochendichtemessgerät, mit modernster DXA-Technik, zur Verfügung.  Die Knochenmineraldichte wird hierbei unter minimaler Strahlenbelastung, gemessen (1-2 μSv). Die Messung dauert nur ca. 3 - 6 Minuten und sie liegen hierbei bequem auf dem Rücken. Ihre Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und der Hüfte wird ermittelt und mit der durchschnittlichen Knochendichte von gesunden jungen Erwachsenen verglichen und der so genannte "T-Wert" beschrieben. Ihr individuelles Ergebnis ("T-Wert") in Verbindung mit den weiteren Untersuchungsbefunden ergibt dann eine Gesamtrisikoeinschätzung und ermöglicht die für sie persönliche Therapieempfehlung.

Sollte bei Ihnen eine Osteoporose oder deren Vorstadium gemessen werden, stehen eine Vielzahl von erprobten und gut verträglichen Behandlungsverfahren zur Verfügung, um den Knochenverlust aufzuhalten oder sogar neue Knochenmasse wieder aufzubauen. Neben der körperlichen Aktivität ist die Einnahme von Kalzium und Vitamin D unverzichtbare Basis einer jeden Behandlung und ebenfalls zur Vorbeugung höchst sinnvoll. Je nach Schweregrad der Erkrankung muß zusätzlich ein spezielles Medikament (Bisphosphonat, SERM oder ein Fluoridpräparat) eingenommen werden.

Durch regelmäßige Kontrolluntersuchungen wird Ihr Knochenbruchrisiko deutlich gesenkt und Ihre Lebensqualität erhöht.

Die Kosten der Knochendichtemessung werden von den gesetzlichen Kassen als Vorsorgemaßnahme  jedoch nicht übernommen. Bei den Privatkassen erfolgt eine vollständige Erstattung.

 

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